Kreislaufwirtschaftskonferenz in der Region Alpe-Adria

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Bild: Kreislaufwirtschaft
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Am 05.02.2020 veranstaltete der Slowenische Wirtschaftsverband in Kärnten eine Konferenz zum Thema Kreislaufwirtschaft: Gestalten einer nachhaltigen Zukunft in der Alpen-Adria Region.

Die Partner der Konferenz waren die Wirtschaftskammer Kärnten, SPIRIT und BABEG. Die Konferenz fand im Rahmen des Interreg-Projekts Connect SME Plus statt.

Über 160 Gäste aus Slowenien und Österreich nahmen an der Konferenz teil und zum Abschluss fanden am Nachmittag ungefähr 50 vorab organisierte B2B-Gespräche statt. Die Veranstaltung weckte auch das Interesse zahlreicher Medien an.

In der Begrüßungsrede hat der Präsident des SGZ, Benjamin Wakounig, gemeint, Kreislaufwirtschaft sei ein verantwortungsvoller Umgang mit Ressourcen, ihre Wiederverwendung, Reparatur und ihr Recycling von bestehenden Materialen und Produkten. Es ginge um unser Klima, um Abfallwirtschaft, um nachhaltiges Wirtschaftswachstum und auch um neue Formen der Arbeit und Arbeitsplätze.

Jürgen Mandl, Präsident der Wirtschaftskammer Kärnten, hat betont, dass die Alpen-Adria-Region langfristig als eigenständige EU-Makroregion mit ausreichenden Finanzierungsmöglichkeiten positioniert werden sollte. „Ich habe bereits mit EU-Kommissar für Haushalt und Verwaltung, Johannes Hahn, über dieses Projekt gesprochen.“

 

Die Ansprachen hielten: 

 

Peter J. Česnik – Minister für Auslandsslowenen der Republik Slowenien

Mag. Sebastian Schuschnig – Landesrat in der Kärntner Landesregierung

Branko Meh – Präsident der Gewerbekammer Sloweniens (OZS)

Thomas Krainz – Bürgermeister der Gemeinde St. Kanzian am Klopeiner See

 

Der SGZ organisiert mindestens einmal jährlich eine größere grenzüberschreitende Wirtschaftskonferenz. Wir suchen immer nach aktuellen Themen und Personen, die in der Alpen-Adria-Region einen wichtigen Beitrag leisten. Dieses Mal haben wir uns für den Bereich der Kreislaufwirtschaft entschieden. Besser gesagt, wir haben uns nicht dafür entschieden – das Streben hin zu einer nachhaltigeren Entwicklung ist zu einer Notwendigkeit geworden, wie Ladeja Godina Košir in der Keynote hervorgehoben hat. Sie hat auch betont, dass es in der Kreislaufwirtschaft wichtig sei, Chancen zu erkennen und dass wir nicht der nächste Kodak werden sollen. „Nehmen wir Veränderungen an, kollaborieren wir, innovieren wir, prosperieren wir und gestalten wir eine bessere Gesellschaft für alle!“

Im inhaltlichen Teil des Programms haben folgende Unternehmen aus Slowenien und Österreich ihren zur Kreislaufwirtschaft geleisteten Beitrag vorgestellt:

1. Panel: GROßE PROBLEME – KONKRETE LÖSUNGEN IN DER KREISLAUFWIRTSCHAFT

AquafilSLO d.o.o.: Edi Kraus, CEO und Vorstandsmitglied von AquafilSLO

Hirsch Servo AG: Ing. Alexander Doskocil

2. Panel: ABFALLWIRTSCHAFT

Gojer GmbH: Oskar Preinig, Geschäftsführer

3. Panel: KUNSTSTOFF ALS GELEGENHEIT

Kruschitz GmbH: Dr. Witschnigg Andreas, Leiter Forschung und Entwicklung

Plastika Skaza d.o.o.: Dr. Branka Viltužnik, Leiterin der Abteilung für Forschung und Innovation

4. Panel: SOZIAL VERANTWORTLICH

AfB mildtätige und gemeinnützige GmbH: Heribert Brumnik

Rifuzl d.o.o.: Primož Cigler, Eigentümer

 

Der inhaltliche Teil wurde mit einer Diskussionsrunde abgeschlossen, die von Ladeja Godina Košir moderiert wurde. Folgende Gäste nahmen daran teil:

Dipl.-Ing. Olga Voglauer – Nationalratsabgeordnete, Die Grünen

Dr. Peter Hasslacher – Advantage Austria

DI Harald Tschabuschnig – Leiter der Abteilung für Umwelt, Energie und Naturschutz des Landes Kärnten

Dr. Dragica Marinič - nationale Koordinatorin des SRIP-Netzwerk für Kreislaufwirtschaft

 

Alle waren sich einig, dass der Schlüssel zum Erfolg DIALOG und ZUSAMMENARBEIT sind.

Auf der Konferenz haben wir bereits neue Ideen und Projekte entworfen. Somit war die Konferenz ein wichtiger Impuls für unsere zukünftige Arbeit in der Alpen-Adria-Region.