PRESEMITTEILUNG: SGZ begrüßt die neue Kunst- und Kulturstrategie Kärnten I Koroška 2030

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Bild: PRESEMITTEILUNG: SGZ begrüßt  die neue Kunst- und Kulturstrategie Kärnten I Koroška 2030
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Der Slowenische Wirtschaftsverband Kärnten begrüßt die vom Kärntner Landtag beschlossene Kunst- und Kulturstrategie Kärnten 2030 ausdrücklich. Besonders positiv hervorzuheben ist das klare Bekenntnis zur Förderung der kulturellen Vielfalt des Landes sowie zur slowenischen Sprache als wertvolle zweite Landessprache. Diese Anerkennung stellt nicht nur einen wichtigen Beitrag zum Schutz und zur Weiterentwicklung der zweisprachigen Identität Kärntens dar, sondern stärkt auch den sozialen Zusammenhalt und die kulturelle Attraktivität der Region insgesamt.

Von großer Bedeutung ist aus unserer Sicht zudem die Betonung der grenzüberschreitenden Zusammenarbeit im Alpen-Adria-Raum. Kunst- und Kulturprojekte über Staatsgrenzen hinweg fördern Innovation, wirtschaftliche Dynamik und nachhaltige Partnerschaften zwischen Unternehmen, Institutionen und Regionen. Gerade für die wirtschaftliche Entwicklung Südkärntens und den gesamten Alpen-Adria-Raum sind solche Kooperationen ein entscheidender Zukunftsfaktor.

Der Slowenische Wirtschaftsverband unterstützt daher ausdrücklich die in der Strategie vorgesehenen Maßnahmen zur Stärkung der slowenischen Sprache sowie zur Initiierung und Förderung grenzüberschreitender Projekte. Gleichzeitig verbinden wir damit die Hoffnung, dass diese Schwerpunkte auch in künftigen Strategien des Landes — insbesondere in der Regionalentwicklung sowie in der wirtschaftlichen Zusammenarbeit — konsequent weitergeführt und vertieft werden. Nur durch ein dauerhaftes Zusammenspiel von Kultur, Sprache und Wirtschaft kann Kärnten seine besondere Rolle als Brückenregion im Alpen-Adria-Raum nachhaltig ausbauen.

Wir sehen in der beschlossenen Strategie einen wichtigen Schritt in diese Richtung und bieten weiterhin unsere aktive Mitwirkung an, um die Potenziale der Zweisprachigkeit und der internationalen Vernetzung bestmöglich zu nutzen. 

(Fotos: Land Kärnten)