Erfolgreiches zweites internationales Treffen des Projekts COVISION in St. Jakob im Rosental/Šentjakob v Rožu unter dem Motto „Karawanken – Verbindung für die Zukunft

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Bild: Erfolgreiches zweites internationales Treffen des Projekts COVISION in St. Jakob im Rosental/Šentjakob v Rožu unter dem Motto „Karawanken – Verbindung für die Zukunft
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Gestern, am 5. März 2026, fand im Kulturhaus in St. Jakob im Rosental das zweite internationale Treffen im Rahmen des Interreg-Projekts COVISION statt, an dem über 60 Vertreter:innen von Gemeinden aus Rosental und Oberkrain sowie Vertreter:innen von Tourismus- und Alpenvereinen, Regional-Entwicklungsagenturen  und der Zivilgesellschaft teilnahmen.

Die Veranstaltung unter dem Titel Karawanken – Verbindung für die Zukunft hatte das Ziel, die grenzüberschreitende Zusammenarbeit zu stärken und konkrete Initiativen für die gemeinsame Entwicklung des westlichen Karawanken-Raums zu finden. Die Teilnehmer:innen wurden zu Beginn von Benjamin Wakounig, Präsident der SGZ, dem Bürgermeister von St. Jakob im Rosental, Guntram Perdacher, und der Direktorin der RAGOR, Eva Štravs Podlogar, begrüßt.

Roman Roblek, Generalsekretär der SGZ, stellte zu Beginn das Projekt COVISION sowie die Ergebnisse des ersten Treffens in Jesenice vor. Es folgten Fachvorträge: Gerald Hartmann, Direktor des Geoparks Karawanken, präsentierte ein Beispiel für eine Europäische Territoriale Zusammenarbeit (EZTS) Geopark Karawanken, während Suzana Fajmut Štrucl die Entwicklung des Geoparks als Pionierinitiative der grenzüberschreitenden Zusammenarbeit vorstellte. Das Programm NHERIT – Hiking Heritage Trails wurde von Aljaž Pogačnik vom Gornjesavski muzej Jesenice präsentiert, der die Bedeutung der Verbindung von Kulturerbe und Wandern hervorhob.

Ein wichtiger Teil des Treffens war der interaktive Workshop nach Themenbereichen, der von Peter Weidinger, Präsident des Österreichisch-Slowenischen Vereins, geleitet wurde. Die Teilnehmer:innen entwickelten im Rahmen der Diskussion zahlreiche konkrete Vorschläge für künftige grenzüberschreitende Projekte.

Als zentrales Ergebnis des Treffens wurde Einigkeit darüber erzielt, dass die Zusammenarbeit zwischen den Regionen insbesondere in den Bereichen Kultur, Sport und Bildung weiter ausgebaut werden muss. Die Diskussion erfolgte auf zwei Ebenen: Einerseits zu größeren strategischen Visionen, wie der Möglichkeit der Gründung einer Europäischen Territoriale Zusammenarbeit (EZTS) im westlichen Karawanken-Raum, andererseits zu kleineren, aber sehr konkreten Initiativen.

Zu den vorgeschlagenen Ideen gehörten zum Beispiel die Einführung eines gemeinsamen Abonnements für Langlaufzentren in St. Jakob, Planica und Pokljuka, eine engere Zusammenarbeit zwischen dem Gornjesavski muzej Jesenice und dem Keltenmuseum in Rosegg sowie die Entwicklung grenzüberschreitender Wanderwege. Besonderes Augenmerk legten die Teilnehmer:innen auch auf Mobilität, insbesondere auf organisierte Shuttle-Verbindungen für Wander:innen, die eine einfachere Rundtour und die Rückkehr zum Ausgangspunkt ermöglichen sollen.

Abschließend fand die Podiumsdiskussion „Wandern ohne Grenzen“ statt, an der u. a. Henrika Zupan, Bürgermeisterin von Kranjska Gora, Franz Richau, Bürgermeister von Rosegg, Leopold Fuchs, Präsident des Alpenvereins Kärnten, Martin Šolar, Vizepräsident des Slowenischen Alpenvereins, Eva Štravs Podlogar, Direktorin der RAGOR, sowie Andrea Merl aus der Region LAG Carnica Klagenfurt-Umland teilnahmen. Die Diskussion wurde von Peter Weidinger moderiert. Die Teilnehmer:innen stellten insbesondere die Ergebnisse der Vormittagsworkshops vor und hoben die vielversprechendsten Ideen für die weitere grenzüberschreitende Zusammenarbeit hervor.

Nach dem inhaltlichen Teil des Treffens folgte ein Besuch des Langlaufleistungszentrums in St. Jakob im Rosental, des Bildungscampus sowie der Höheren Schule für Wirtschaft und Berufe in St. Peter/Šentpeter.

Die Veranstaltung fand in einer sehr konstruktiven Atmosphäre und mit hervorragender Beteiligung statt. Die Teilnehmer:innen vereinbarten die Einrichtung einer Arbeitsgruppe, die bis zum nächsten Treffen konkrete Projektvorschläge ausarbeiten wird. Das nächste Treffen ist für Juni in Slowenien geplant, wo die Partner bereits über konkrete Projekte und die Möglichkeiten der Beantragung von EU-Mitteln für grenzüberschreitende Zusammenarbeit diskutieren werden.