Regierung stellt Dreiphasenplan vor

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Bild: BILD: APA, Robert Jaeger
BILD: APA, Robert Jaeger

Nach den Beratungen zwischen Regierung und Landeshauptleuten sind am Mittwoch neue CoV-Regeln für den Herbst bekanntgegeben worden. Generell tritt ein Stufenplan in Kraft, dieser bringt Verschärfungen, die insbesondere Ungeimpfte betreffen.

Ab 15. September bzw. bei einer zehnprozentigen Auslastung (200 Intensivbetten) wird die FFP2-Masken-Pflicht überall dort wieder eingeführt, wo aktuell ein Mund-Nasen-Schutz vorgeschrieben ist. Die bekannte „3-G-Regel“ gilt dann bereits für Veranstaltungen ab 25 Personen (bis jetzt ab 100 Personen). Antigen-Tests werden nur noch 24 Stunden (statt 48 Stunden) gültig sein. Nnicht betroffen von dieser Bundesvorgabe sind Schülerinnen und Schüler: Für diese reichen weiterhin die dreimal wöchentlich vorgenommenen Schultests.

In der zweiten Phase (mehr als 300 Betten der Intensivstation belegt) wird der Zutritt zu einigen Großveranstaltungen oder zu bestimmten Restaurants nur für Geimpfte und Genesene möglich sein.

In der dritten Phase (über 400 Betten) werden Antigen-Schnelltests für alle Bereiche, in denen sonst die 3GRegel-Bedingung gilt, nicht mehr ausreichen.

Außerdem wird es zu einer Verschärfung der Kontrollen der geltenden Maßnahmen kommen. „Die Antwort muss die Impfung und nicht der Lockdown sein“, so Kurz. Mückstein sagte, das Virus unterscheide zwischen Geimpften und Ungeimpften.

Gerade an dem Tag, an dem die Regierung neue Anti-Corona-Maßnahmen präsentierte, wurden in Österreich erstmals seit April mehr als 2.000 neue Coronavirus-Infektionen bestätigt. Die Behörden verzeichneten 2.268 Infektionen, wobei 645 Covid-Patienten in Krankenhäusern behandelt wurden - rund hundert mehr als eine Woche zuvor. Auf der Intensivstation liegen 180 Covid-Patienten, neun mehr als am Vortag. Die Zahl 200 für die Maßnahmen der ersten Phase wird demnach bald erreicht.


Quelle: https://orf.at/stories/3227809/